Kinos und Programme

Kino in der Pumpe Kiel

Kino in der Pumpe Kiel

Haßstraße 22
24103 Kiel

Infos zum Kino vor Ort: • bitte seien Sie 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort • Süßwarenverkauf geschlossen • EC-Zahlung möglich • weitere Termine nach Absprache möglich

Zu weit weg
ab 5. Klasse

Zu weit weg

Weil der Braunkohletagebau vorrückt, wird Niederkirchbach, das Heimatdorf von Ben, abgerissen. Der elfjährige Junge, seine ältere Schwester Isa und die Eltern ziehen nicht wie alle anderen nach Neu-Niederkirchbach, sondern in die Stadt Düren um. In der Schule dort schikanieren ihn die Mitschüler und im neuen Fußballverein wird der erfolgreiche Stürmer, wenn überhaupt, nur als Verteidiger eingesetzt. Als sein bester Freund Luca aus dem ehemaligen Fußballteam rasch einen Ersatz für ihn findet, ist Ben am Boden zerstört. Ein Außenseiter ist auch der schüchterne zwölfjährige Tariq, der auf der Flucht aus Syrien von seinem älteren Bruder Kheder getrennt wurde und in einem Heim untergebracht ist. Auch wenn Tariq auf dem Fußballplatz mehr Glück hat als Ben, freunden sich die Jungs schnell an, schließlich haben sie beide die Heimat verloren. Doch die zarte Freundschaft wird von den Kriegserinnerungen Tariqs überschattet, der zudem Kheder vermisst.

Land: Deutschland 2019 | 92 min
Regie: Sarah Winkenstette
Altersempfehlung: 10 Jahre (FSK 0)
Klassenempfehlung: ab 5. Klasse
Themen: Freundschaft, Familie, Kinder, Migration, Integration, Heimat, Krieg, Abenteuer, Tagebau, Umsiedlung, Naturschutz, Mobbing, Ausgrenzung
Fach: Deutsch, Erdkunde, Ethik/Lebenskunde, Religion, Sozialkunde

Termine Zu weit weg

  • Freitag, 20. November 2020 - 10:00 Uhr bis 12:15 … zur Anmeldung
    Filmgespräch: Jan Tilman Schwab, Filmwissenschaftler
  • Montag, 23. November 2020 - 08:15 Uhr … zur Anmeldung
Invible Sue - Plötzlich unsichtbar
5.-8. Klasse

Invible Sue - Plötzlich unsichtbar

In der Schule gilt Sue als Außenseiterin und ist für viele unsichtbar. Selbst von ihrer Mutter, einer führenden Wissenschaftlerin, wird sie kaum beachtet. Dieser ist ihr beruflicher und wissenschaftlicher Erfolg wichtiger. Als Sue mit einem vorbereiteten Geburtstagskuchen im Labor auftaucht und eine Veranstaltung stört, eskaliert die Situation. Sue löst versehentlich eine Reaktorexplosion aus, durch die sie mit dem Wirkstoff NT46D in Kontakt kommt. Als sie aufwacht, bemerkt sie das Unglaubliche: Wie ihr Comic-Idol Super-Moon besitzt sie Superkräfte und kann sich unsichtbar machen! Sues Mutter erkennt die Gefahr von Sues Superkraft und behält Recht – ihre neue Gabe bleibt nicht lange unbemerkt. Unbekannte sind Sue und ihrer Mutter auf den Fersen und schaffen es, Sues Mutter zu entführen. Zum Glück kann Sue auf die Hilfe von ihren neu gewonnenen Freunden Kaya alias App und Tobi zählen: Gemeinsam schmieden sie einen Befreiungsplan und begeben sich in ein waghalsiges Abenteuer.

Land: Deutschland, Luxemburg 2018 | 95 min
Regie: Markus Dietrich
Altersempfehlung: 10 Jahre (FSK 6)
Klassenempfehlung: 5.-8. Klasse
Themen: Superhelden, Superkraft, Freundschaft, Außenseiter, erste Liebe, Wissenschaft und Technik, Comics, Idole, Erwachsenwerden, Familie, Abenteuer, Mut
Fach: Deutsch, Ethik, Religion, Musik, Kunst

Termine Invible Sue - Plötzlich unsichtbar

The Peanut Butter Falcon
ab 7. Klasse

The Peanut Butter Falcon

Er träumt von einer Wrestling-Karriere und hat keine Lust mehr, sein Leben in einem Pflegeheim zu verbringen. Aus diesem Grund lässt der 22-jährige Zak, der mit dem Down-Syndrom zur Welt kam und von seiner Familie früh abgeschoben wurde, keine Gelegenheit zur Flucht verstreichen. Als einer seiner Ausbruchsversuche tatsächlich gelingt, verschlägt es ihn auf das Boot des windigen Draufgängers Tyler, dem ein skrupelloser Krabbenfischer auf den Fersen ist. Zunächst will der junge Mann Zak so schnell wie möglich wieder loswerden. Schon bald raufen sich die beiden jedoch zusammen und machen sich gemeinsam auf den Weg zu einer legendären Wrestling-Schule. Den Spuren des ungleichen Duos folgt auch die engagierte Sozialarbeiterin Eleanor, die ihren Schützling Zak in die Pflegeeinrichtung zurückbringen soll.

Land: USA 2019 | 98 min
Regie: Tyler Nilson, Michael Schwartz
Altersempfehlung: 12 Jahre (FSK 12)
Klassenempfehlung: ab 7. Klasse
Themen: Menschen mit Behinderung, Außenseiter, Freundschaft, Emanzipation, Träume, Abenteuer, Vertrauen, Helden, Diskriminierung, Vorurteile
Fach: Englisch, Deutsch, Sozialkunde, Psychologie, Ethik, Philosophie, Medienkunde

Termine The Peanut Butter Falcon

Youth Unstoppable - Der Aufstieg der globalen Jugend-Klimabewegung
ab 8. Klasse

Youth Unstoppable - Der Aufstieg der globalen Jugend-Klimabewegung

Die Kanadierin Slater interviewt seit ihrem zehnten Lebensjahr Prominente und Politiker über die Umwelt, mit 15 fing sie an ihre Begegnungen und Erlebnisse zu filmen. Entstanden ist eine sehr persönliche Langzeitbeobachtung des weltweiten Youth Climate Movements, beginnend im Jahr 1992 auf dem 1. Weltklimagipfel, auf dem die 12-jährige Aktivistin Severn Suzuki, ähnlich wie Greta Thunberg heute, bemerkenswert eindrucksvoll an die Anwesenden appellierte. Slater erzählt von Höhen und Tiefen der Klimabewegung, nimmt das Filmpublikum mit auf Klimakonferenzen, Demonstrationen, zu Gesprächsrunden und Interviews. Auf eindringliche Weise legt sie die politischen Fehl-Entwicklungen der letzten Jahre dar und zeigt den Druck durch die Zivilgesellschaft als wirksame Handlungsoption. Mit ihrem bewegenden Film weckt Slater Jewell-Kemker ein Gefühl von globaler Zusammengehörigkeit und regt zu persönlichem Engagement an – und klingt am Ende hoffnungsvoll: „Ich glaube,dass eine andere Welt möglich ist“.

Land: Kanada 2019 | 87 min
Regie: Slater Jewell-Kemker
Altersempfehlung: 13 Jahre (FSK 6)
Klassenempfehlung: ab 8. Klasse
Themen: Umwelt/ Umweltschutz, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Engagemant, Politik, Protest, Jugendbewegung, Internationale Zusammenarbeit, Demokratie, Bildung, Coming-of-Age
Fach: Gemeinschaftskunde, Politik, Biologie, Erdkunde/ Geografie, Ethik, Deutsch, Englisch

Termine Youth Unstoppable - Der Aufstieg der globalen Jugend-Klimabewegung

  • Mittwoch, 18. November 2020 - 10:00 Uhr bis 12:10 … zur Anmeldung
    Filmgespräch: angefragt
Die Arier
ab 9. Klasse

Die Arier

Die Filmemacherin Mo Asumang findet, es sei an der Zeit, der Sache mit den Ariern auf den Grund zu gehen. In einer persönlichen Reise begibt sie sich auf die Suche nach den Ursprüngen des Arierbegriffs und dessen Missbrauch durch Rassisten in Deutschland und den USA. Sie besucht Demonstrationen und Propaganda-Veranstaltungen der selbsternannten Arier in Gera, Wismar und Potsdam, wo sie jedoch nur Schweigen und Ablehnung erntet. Sie forscht in Archiven und reist schließlich in den Iran, wo sie alte Inschriften findet, die den Ursprung des Arierbegriffs bezeugen und ihm eine ganz andere Bedeutung geben. In den USA trifft sie sich mit dem Ku-Klux-Klan und einem Top-Rassisten von schauerlichem Weltruf: Tom Metzger, dem Gründer der „White Aryan Resistance“, dessen Ziel es ist, mit der sogenannten „Lone-Wolf“-Taktik eine „arische“ Revolution zu starten.

Land: Deutschland 2014 | 92 min
Regie: Mo Asumang
Altersempfehlung: 14 Jahre (FSK 0)
Klassenempfehlung: ab 9. Klasse
Themen: Rechtsextremismus | Gewalt | Ausländer | Migration | Neonazis | Rassismus | Toleranz | Zivilcourage
Fach: Politik | Gesellschaftslehre | Werte und Normen

Termine Die Arier

  • Dienstag, 10. November 2020 - 10:00 Uhr bis 12:15 … zur Anmeldung
    Filmgespräch: Mo Asumang, Filmemacherin und Autorin
    Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung Schleswig-Holstein durchgeführt. DER EINTRITT IST FREI!
Die Brücke
ab 9. Klasse

Die Brücke

"Die Brücke" ist eine eindrucksvolle Verfilmung der letzten Kriegstage: Nicht nur, weil er überzeugend und glaubwürdig die Atmosphäre einfängt, sondern vor allem, weil er ein Portrait einer Generation entwickelt, die in ihrem Denken Opfer der Nazi-Ideologie wurde. Die Brücke hebt sich im Inszenierungsstil und in der intensiven Absage an den Krieg bis heute von den meisten Antikriegsfilmen ab und ist der erste deutsche Nachkriegsfilm, der eine klare Position gegen den Krieg bezieht. In einer deutschen Kleinstadt wird kurz vor Kriegsende noch eine Gruppe Jugendlicher zur Wehrmacht eingezogen. Ihrem Einsatz in Uniform sehen sie mit Freuden entgegen, da sie Befehle zu erhalten als ein Zeichen des Erwachsenseins auffassen. Als ihr Bataillon den Marschbefehl erhält, werden die Rekruten mit einem Unteroffizier zurückgelassen, um eine Brücke zu verteidigen. Dieser Gnadenakt (die Jungen sollen aus allem "rausgehalten" werden) entpuppt sich schnell als ein Verhängnis. Der Unteroffizier wird als Fahnenflüchtiger erschossen und die Freunde zahlen die Verteidigung der Brücke mit ihrem Leben. Nur einer überlebt und dieser erfährt die Sinnlosigkeit des "Todes fürs Vaterland", denn die Brücke, die seine Freunde mit ihrem Leben verteidigten, wird aus strategischen Gründen gesprengt.

Land: Deutschland 1959 | 102 min
Regie: Bernhard Wicki
Altersempfehlung: 14 Jahre (FSK 12)
Klassenempfehlung: ab 9. Klasse
Themen: Filmklassiker, Jugend, Krieg, Werte, Freundschaft, Liebe
Fach: Deutsch, Geschichte, Religion/Ethik, Sozialkunde

Termine Die Brücke

  • Freitag, 13. November 2020 - 10:00 Uhr bis 12:25 … zur Anmeldung
    Filmgespräch: Dr. Eckhardt Pabst, Filmwissenschaftler
Wer die Nachtigall stört
ab 9. Klasse

Wer die Nachtigall stört

Es sind die 1930er Jahre im Süden der USA: Anwalt und Abgeordneter Atticus Finch erzieht seine beiden Kinder Scout und Jem nach dem Tod ihrer Mutter alleine. Das recht idyllische Leben der Familie Finch gerät jedoch ins Wanken als Atticus Finch zum Pflichtverteidiger eines schwarzen Farmarbeiters bestellt wird, der eine weiße Frau vergewaltigt haben soll. Als Mensch, der nicht nach der Hautfarbe vorverurteilt, sondern dem Farmarbeiter Tom Robinson dieselben Rechte zugesteht wie seinen weißen Mitbürgern, erfährt nun der Anwalt selbst Anfeindungen, die auch vor seiner Tochter Scout und ihrem Bruder nicht Halt machen. Rassismus und Intoleranz brechen in das Leben der Familie Finch ein und der unbeschwerte heiße Sommer in Alabama wird zum Auftakt eines ereignisreichen Jahres, geschildert aus der kindlichen Perspektive Scouts.

Land: USA 1963 | 129 min
Regie: Robert Mulligan
Altersempfehlung: 14 Jahre (FSK 12)
Klassenempfehlung: ab 9. Klasse
Themen: Rassismus, USA, Literaturverfilmung, Filmklassiker, Familie, Freundschaft, Ehtik, Diskriminierung, Vorurteile
Fach: Deutsch, Geschichte, Politik, Englisch, Kunst, Religion/ Ethik, Philosophie

Termine Wer die Nachtigall stört

  • Dienstag, 17. November 2020 - 10:00 Uhr bis 13:00 … zur Anmeldung
    Filmgespräch: Dr. Eckhardt Pabst, Filmwissenschaftler
The Hate U Give
ab 9. Klasse

The Hate U Give

Im Grunde hat Starr zwei Identitäten: Aus einem schwarzen Problemviertel stammend, gehört sie an der vorwiegend von Weißen besuchten Schule Williamson Prep zur Minderheit. Wie ein Chamäleon hat sie gelernt, weder auf der einen noch der anderen Seite groß aufzufallen. Es reicht, dass ihre Schulkameradinnen sie um ihren weißen Freund Chris beneiden. Diese fragile Position wird erschüttert, als sie erlebt, wie ihr alter Freund Khalil bei einer Polizeikontrolle erschossen wird. Auf der Schule soll am besten niemand davon erfahren, doch selbst ihr schwarzes Umfeld sähe ihre Zeugenaussage nicht gern. Zu vieles im „Ghetto“, das von einer kriminellen Gang beherrscht wird, gehört angeblich nicht in die Öffentlichkeit. Nur ihr Vater, der sich nach einer Haftstrafe eine neue Existenz als Ladenbesitzer aufgebaut hat, bestärkt seine Tochter, sich von niemandem etwas vorschreiben zu lassen.

Land: USA 2018 | 133 min
Regie: George Tillman Jr.
Altersempfehlung: 14 Jahre (FSK 12)
Klassenempfehlung: ab 9. Klasse
Themen: USA, Rassismus, Identität, Bürgerrechte, Literaturverfilmung, Jugend, Coming-of Age, Kriminalität, Gewalt
Fach: Englisch, Deutsch, Politik, Sozialkunde, Ethik

Termine The Hate U Give

Fahrenheit 451
ab 9. Klasse

Fahrenheit 451

In einer unbestimmten Zukunft sind die Feuerwehren nicht mehr dafür zuständig, Brände zu löschen, sondern sie zu verursachen. Einer dieser Feuerwehrmänner ist Montag, der aufgrund besonders guter Arbeit kurz vor seiner Beförderung steht. In jedem Haus, in jeder Wohnung spürt Montag das im hintersten Winkel versteckte Buch auf. Sobald die Bücher gefunden sind, werden sie öffentlich verbrannt, denn sie und die in ihnen erzählten Geschichten und Ideen – so die Verantwortlichen – machen den Menschen nur unglücklich. Der ideale Mensch dieses Staates verhält sich wie Montags Frau Linda, die den ganzen Tag bewegte Bilder und Pillen konsumiert. Eines Tages wird Montag von Clarisse angesprochen, einer jungen Frau aus der Nachbarschaft, die eine leidenschaftlichere Bücherleserin ist und Montag nachhaltig beeindruckt…

Land: Großbritannien 1966 | 109 min
Regie: François Truffaut
Altersempfehlung: 14 Jahre (FSK 12)
Klassenempfehlung: ab 9. Klasse
Themen: Literaturverfilmung, Dystopie, Gesellschaft, Filmgeschichte, Science Fiction
Fach: Deutsch, Englisch, Religion, Philosophie, Kunst

Termine Fahrenheit 451

  • Dienstag, 01. Dezember 2020 - 10:00 Uhr bis 12:30 … zur Anmeldung
    Filmgespräch: Dr. Eckhardt Pabst, Filmwissenschaftler
Nacht und Nebel
ab 10. Klasse

Nacht und Nebel

Wie soll man das Grauen der Nationalsozialisten in Bildern festhalten? Wie soll man das Grauen, das sich in den von ihnen geschaffenen Konzentrations- und Vernichtungslager abgespielt hat, festhalten? Der französische Regisseur Alain Resnais entscheidet sich, historische Bilddokumente mit eigenen Aufnahmen, die er in Auschwitz-Birkenau anfertigt, zu montieren. Die einen zeigen nicht immer leicht erträgliche Schwarzweiß-Bilder, die anderen zeigen das verlassene Lager, Jahre nach seiner Auflösung, scheinbar von der Natur in Besitz genommen. Resnais erzählt chronologisch von der Errichtung bis zur durchorganisierten Vernichtung. Mit seinem Off-Kommentar, den Paul Celan ins Deutsche übertrug, der kontrapunktischen Musik Hanns Eislers und der kunstvollen Montage schuf Resnais einen Essayfilm, der sich deutlich von den Re-Education-Filmen abhob und dessen Ermahnung, wachsam zu sein, auch heute noch weder an Eindrücklichkeit noch an Aktualität eingebüßt hat.

Land: Frankreich 1955 | 32 min
Regie: Alain Resnais
Altersempfehlung: 15 Jahre (FSK 12)
Klassenempfehlung: ab 10. Klasse
Themen: (Deutsche) Geschichte, Holocaust, Nationalsozialismus, Filmgeschichte, Filmsprache, Essayfilm
Fach: Geschichte, Politik, Deutsch, Ethik, Religion, Medienkunde, Kunst

Termine Nacht und Nebel

  • Donnerstag, 19. November 2020 - 10:00 Uhr bis 11:15 … zur Anmeldung
    Filmgespräch: Dr. Eckhardt Pabst, Filmwissenschaftler
Auerhaus
ab 10. Klasse

Auerhaus

Höppner und Frieder stehen kurz vor dem Abitur in einem westdeutschen Kaff Anfang der 1980er-Jahre. Sie sind nicht unbedingt Freunde, aber der Außenseiter Frieder macht für Höppner die Hausaufgaben und sie sitzen in der Schule nebeneinander. Als Frieder nach einem Suizidversuch nicht wieder bei seinen Eltern wohnen will, ziehen Höppner, seine Freundin Vera und die zielstrebige Cäcilia kurz entschlossen zusammen mit ihm in das leerstehende alte Elternhaus von Frieder. Ihr Ziel: Frieder von einem erneuten Suizidversuch abzuhalten. Die Vier genießen zuerst die neue Freiheit eines unabhängigen Erwachsenenlebens. Aber über der zu Anfang fröhlich-unkonventionellen WG schwebt die Angst, dass Frieder es wieder versuchen könnte und vielleicht mit Erfolg: sich umbringen. Die Verantwortung für Frieder legt sich wie eine immer größer werdende Last auf das zwischen Aufbegehren und der Suche nach Geborgenheit pendelnde Zusammenleben der jugendlichen Clique und nimmt mehr und mehr Raum ein. AUERHAUS erzählt vom Drama des Erwachsenwerdens. Die Bewohner sind auf der Suche nach sich, grenzen sich von ihren Eltern ab und suchen einen eigenen Weg ins Leben oder daraus heraus.

Land: Deutschland 2019 | 104 min
Regie: Neele Leana Vollmar
Altersempfehlung: 15 Jahre (FSK 12)
Klassenempfehlung: ab 10. Klasse
Themen: Erwachsenwerden, Suizid, Depression, Freundschaft
Fach: Deutsch, Ethik, Psychologie

Termine Auerhaus

Hitlerjunge Quex
ab 10. Klasse

Hitlerjunge Quex

Berlin in den 1930er Jahren: Kommunistische Jugendverbände und die Hitlerjungend stehen sich als verfeindete Organisationen gegenüber. Heini Völker (Jürgen Ohlsen), Druckerlehrling und Sohn eines Kommunisten, lässt sich auf die Seite der Hitlerjugend ziehen und verrät einen geplanten kommunistischen Anschlag auf das Hitlerjugendheim. Nachdem sich auch sein Vater (Heinrich George) dem Nationalsozialismus zuwendet, wird Heini als „Quex“ in die Hitlerjugend aufgenommen. Bei einer Propaganda-Aktion im heimatlichen Arbeiterviertel wird er von Kommunisten niedergeschossen und stirbt. Zu diesem NS-Propagandafilm wird ein Kinoseminar angeboten, für das die Teilnahme im Anschluss an die Vorstellung verpflichtend ist.

Land: Deutschland 1933 | 95 min
Regie: Hans Steinhoff
Altersempfehlung: 16 Jahre (FSK beantragt)
Klassenempfehlung: ab 10. Klasse
Themen: Nationalsozialismus, Propaganda, Filmgeschichte, Gesellschaft, Freundschaft
Fach: Deutsch, Sozialkunde, Geschichte, Ethik/Religion, Politik

Termine Hitlerjunge Quex

  • Donnerstag, 12. November 2020 - 10:00 Uhr bis 12:20 … zur Anmeldung
    Filmgespräch: Dr. Eckhardt Pabst, Filmwissenschaftler